Bessere Konditionen beim Hessen-Darlehen

Wer auch mit kleinem oder mittlerem Einkommen in die eigenen vier Wände ziehen will, bekommt in Hessen jetzt mehr Förderung: Für den Bau neuer oder den Erwerb von bestehenden Häusern oder Wohnungen gibt es künftig beim „Hessen-Darlehen“ bis zu 125.000 Euro bei 0,8 Prozent Zinsen. Das sind 25.000 Euro (bei Bestandsimmobilien) bzw. 10.000 Euro (für Neubauten) mehr als bisher. Darüber hinaus wird die Zinsbindung von 10 auf 20 Jahre verdoppelt. „Wir sichern Haus- oder Wohnungskäufern mit dem ‚Hessen-Darlehen‘ die derzeit extrem günstigen Konditionen und geben damit langfristig Planungssicherheit“, sagte Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir. Erstmals sind jetzt beim „Hessen-Darlehen“ auch gemeinschaftliche Wohnprojekte (bewohnergetragene Wohngruppen) förderfähig, sofern mindestens die Hälfte der Haushalte unter die geltenden Einkommensgrenzen fallen. Damit sind die bisherigen Regeln zur Förderung selbstgenutzten Wohneigentums in wesentlichen Punkten verbessert worden. Für den Wohnungsbau stellt Hessen bis zum Jahr 2024 die Rekordsumme von 2,2 Mrd. Euro bereit. Wohnungspolitik genieße höchste Priorität, sagte Al-Wazir.

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