Auftakt für Großen Frankfurter Bogen

Im Umkreis von Schienen-Haltestellen soll im Rhein-Main-Gebiet dringend benötigter neuer bezahlbarer Wohnraum entstehen. Das Land unterstützt die beteiligten Städte und Gemeinden, die einen Schienenhaltepunkt mit weniger als 30 Minuten Fahrtzeit zum Frankfurter Hauptbahnhof haben, zukünftig mit besonders intensiver Förderung für den Bau von Wohnungen und die Entwicklung von Baugebieten, wie Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir erklärte. „Die Rhein-Main-Region boomt. Das heißt auch: sie wächst - allein Frankfurt um 10.000 bis 15.000 Menschen pro Jahr“, sagte AL-Wazir. „Der Wohnungsbau hält damit nicht Schritt. Damit mehr Wohnungen entstehen, müssen wir vor allem mehr Flächen entwickeln – und zwar ohne, dass neue Baugebiete übermäßigen neuen Autoverkehr erzeugen und mit möglichst wenig zusätzlichem Flächenverbrauch.“ Die Antwort darauf ist das Projekt „Großer Frankfurter Bogen“. Es zielt auf Gebiete im Ein-Kilometer-Umkreis der Haltestellen des regionalen Schienenverkehrs, von denen aus der Frankfurter Hauptbahnhof in maximal 30 Zugminuten erreichbar ist. Im Programmgebiet liegen Potenziale in der Größenordnung von 200.000 Wohnungen, die sich fast zur Hälfte auf bereits bestehenden Flächen im sogenannten Innenbereich realisieren lassen.

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