1.200 Einsatzkräfte mit neuer Medaille auszeichnen

Zur Anerkennung und Würdigung der Verdienste in den von der Flutkatastrophe betroffenen Gebieten in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen plant die Hessische Landesregierung die rund 1.200 eingesetzten Helferinnen und Helfer des hessischen Katastrophenschutzes mit einer besonderen Ehrung auszuzeichnen. Da es bisher keine Ehrungsmöglichkeit für Helferinnen und Helfer bei länderübergreifenden Inlandseinsätze gibt, will das Land diese Lücke mit der Stiftung einer „Einsatzmedaille Inland“ schließen. „Die hessischen Einsatzkräfte haben einen unglaublich wichtigen Beitrag geleistet, um Flutopfer in unseren Nachbarbundesländern zu retten und den betroffenen Menschen bei der Bekämpfung der verheerenden Folgen schnell und zielgerichtet zu helfen“, sagte Innenminister Peter Beuth. „Für diesen engagierten und hochprofessionellen Einsatz möchten wir den Einheiten, aber auch den Familien und Arbeitgebern, die unseren Einsatzkräften den Rücken freigehalten haben, danken.“ Einheiten aus ganz Hessen hatten Mitte Juli 2021 im Rahmen einer länderübergreifenden Hilfe in den Kommunen Stolberg, Erftstadt und Euskirchen in Nordrhein-Westfalen sowie im rheinland-pfälzischen Landkreis Ahrweiler unter widrigsten, kräftezehrenden Bedingungen umfassende Erkundungsmaßnahmen durchgeführt, sich an der Vermisstensuche beteiligt und technische Hilfe, überwiegend bei der Wasserförderung, geleistet. Zudem haben hessische Einheiten bei der Patientenverlegung aufgrund von Evakuierungsmaßnahmen unterstützt und die Trinkwassernotversorgung sichergestellt.

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