11. Hessischer Demokratietag in Hanau

Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz hat anlässlich des 11. Hessischen Demokratietags den hohen Stellenwert der Demokratieerziehung und Wertevermittlung im Unterricht betont. „Demokratie ist etwas zutiefst Zwischenmenschliches“, sagte Lorz. „Erst in der gemeinsamen Interaktion wird sie lebendig. Sie ist das Grundgerüst unseres Gemeinwesens und kann gar nicht früh genug an Schulen vermittelt und eingeübt werden. Der Hessische Demokratietag ist der ideale Anlass, um darauf aufmerksam zu machen und uns unserer politischen Grundlagen zu versichern.“ Der Demokratietag fand in diesem Jahr an der Hanauer Otto-Hahn-Schule unter dem Motto „Aufstehen für Demokratie – Einstehen für Menschenrechte“ statt. Er ist ein Gemeinschaftsprojekt zahlreicher Akteure aus Politik und Zivilgesellschaft und findet jährlich an wechselnden Veranstaltungsorten in Hessen statt. Neben dem Kultusministerium sind die Deutsche Gesellschaft für Demokratiepädagogik, die Serviceagentur „ganztägig Lernen“ Hessen, die Landesschülervertretung und der Verein Makista (Macht Kinder stark für Demokratie) an der Planung und Umsetzung beteiligt. Die Initiative hat sich der Aufgabe verschrieben, ideologischen Vereinfachungstendenzen entgegenzutreten und den Einfluss der Medien auf Debatten kritisch zu beleuchten. Langfristig strebt das Projekt an, Strategien zur Stärkung der Demokratie zu entwickeln.

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