„Wir müssen uns der Klimakrise stellen“

Die Bedeutung von Klimaschutz und Klimaanpassung hat Umweltministerin Priska Hinz beim hessischen Klimaempfang unterstrichen. „Jeden Freitag pochen junge Menschen darauf, dass wir den Klimaschutz ernst nehmen“, so Hinz. „Sie haben Recht. Wir werden unsere Anstrengungen deutlich ausweiten müssen, um die Klimakrise bekämpfen zu können.“ Hessen wolle bis 2050 klimaneutral sein und so seinen Beitrag zur Einhaltung des Pariser Abkommens leisten. „Auf bundes-, europäischer und internationaler Ebene setzen wir uns dafür ein, dass der Kohleausstieg schnellstmöglich umgesetzt wird und der Ausbau der Erneuerbaren Energie schnell vorankommt. Wir sind aufgeschlossen für die Einführung einer sozialverträglich gestalteten CO2-Bepreisung.“ Mit dem Integrierten Klimaschutzplan fördert Hessen unter anderem den Rad- und Fußverkehr, Elektromobilität, klimaeffizientes Bauen oder die Reduktion von Treibhausgas in der Landwirtschaft durch Abdeckung von Güllebehältern. Mit der Weiterentwicklung sollen die Maßnahmen nun ausgeweitet und ergänzt werden. „Wir müssen uns der Klimakrise stellen und das bedeutet, die Verkehrs-, Energie- und Agrarwende voranzutreiben. Die Landesregierung hat sich gerade auf ein ambitioniertes Ziel verpflichtet: Bis 2030 sollen 55 Prozent des CO2-Ausstoß eingespart werden. Entsprechende Ziele für die einzelnen Ressorts werden jetzt auf wissenschaftlicher Grundlage erarbeitet.“

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