„Um das gekümmert, was die Menschen bewegt“

Anlässlich des anstehenden Jahresendes hat Sozialminister Stefan Grüttner eine Bilanz zur Arbeit des Ministeriums gezogen. „Wir haben uns um Vieles gekümmert, was die Menschen in Hessen unmittelbar bewegt: Eltern mit Kita-Kindern sparen viel Geld, wir setzen verantwortungsvoll den Rahmen für eine hochwertige gesundheitliche Versorgung, wir fordern und fördern echte Integration und Menschen mit und ohne Einschränkung rücken zusammen“, sagte Grüttner.

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Sozialminister Stefan Grüttner
Sozialminister Stefan Grüttner

„So haben wir die Eltern stark entlastet, indem wir die Kita für sechs Stunden am Tag beitragsfrei gestellt haben, wir haben im Rahmen von Hessen hat Familiensinn die Bedarfe von Familien unter die Lupe genommen, um sie in ihrem Alltag noch besser unterstützen zu können“, erklärte Grüttner. „Wir unterstützen Integration in Hessen, damit die Menschen, die zu uns kommen, Sprache und Werte kennenlernen und hier Arbeit und irgendwann Heimat finden können. Wir engagieren uns bei der Anwerbung von Fachkräften aus dem Ausland, um die für die Fachkräfterekrutierung zuständigen Unternehmen zu unterstützen. Wir haben 2018 viele Akzente gesetzt, wenn es um das selbstverständliche Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung geht. Wir kümmern uns um die medizinische Versorgung der Zukunft. Sei es bei der Fragestellung der ärztlichen Versorgung im ländlichen Raum, der Förderung von Telemedizin oder um die Verbesserung der Qualität und Patientensicherheit in Kliniken.“

Hessen hat Familiensinn: In gut zwei Jahren hat die Expertenkommission „Hessen hat Familiensinn“ in vier großen Bürgerforen handfeste Ergebnisse erarbeitet. Viele der 24 beschlossenen Handlungsempfehlungen wurden bereits umgesetzt oder befinden sich schon auf dem Weg.

Kindergarten beitragsfrei: Seit dem 1. August sparen Eltern von Kindergartenkindern in Hessen viel Geld. Denn seitdem ist der Kindergarten für sechs Stunden täglich beitragsfrei.

Unterstützung bei Kinderwunsch: Familie beginnt bereits dort, wo sie geplant wird, wo der Wunsch nach einem gemeinsamen Kind beginnt. Leider lässt sich dieser Plan für manche Paare nur mit medizinischer Unterstützung umsetzen. Dabei sollten aber persönliche finanzielle Möglichkeiten nicht über die Erfüllung dieses Wunsches entscheiden dürfen.

Hessen integriert: Hessen ist es gelungen, im Krisenjahr 2015 alle Menschen, die hier Schutz gesucht haben, gut unterzubringen. Entscheidend sei nun aber die Integration der Menschen. „Wer hier Heimat finden möchte, der muss unsere Sprache und unsere Werte kennen, damit er privat und beruflich ankommen kann“ erklärte Grüttner. „Deshalb fördern wir im Rahmen des Programms WIR die Integration vor Ort.“

Gemeinsam aktiv den Fachkräftebedarf decken: Für eine nachhaltige Fachkräftesicherung wurde der Hessische Zukunftsdialog in den Regionen auch 2018 fortgeführt.

Pflege in Hessen: Die Landesregierung setzt sich seit Jahren für die Ausbildung ein, auch indem sie sich an der „Ausbildungs- und Qualifizierungsoffensive Altenpflege“ beteiligt.

Gemeinsam selbstverständlich miteinander leben: Schon 2011 hat Hessen die erste Stabsstelle zur Umsetzung der Behindertenrechtskonvention eingerichtet und ist auf diesem Weg konsequent weitergegangen.

In Hessen schreiben wir Patientensicherheit groß: Patientensicherheit und Qualität müssen Richtschnur allen Handelns sein. Hier ist Hessen schon lange Vorreiter, und auch die Krankenhausreform des Bundes trägt diesbezüglich eine hessische Handschrift.

Gute medizinische Versorgung auch in Zukunft: Hessen stellt sich mit großem Engagement der Herausforderung, die medizinische Versorgung, insbesondere im ländlichen Raum, weiterhin sicher- und zukunftsfest aufzustellen.

Telemedizin als ein Bindeglied zwischen Arzt und Patient: Die Telemedizin wird den Menschen niemals ersetzen, aber sie kann gerade im ländlichen Raum wichtige Brücken bauen.

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