„Smarte und schlagkräftige Sicherheitsbehörden“

Anlässlich einer Übung von Spezialkräften der hessischen Polizei konnte sich Innenminister Peter Beuth von der professionellen Zusammenarbeit der Einsatzkräfte überzeugen.

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Innenminister Peter Beuth
Innenminister Peter Beuth

Auf dem Gelände der Polizeiakademie Hessen gelang es den Beamtinnen und Beamten mithilfe einer neuen mobilen Applikation von hessenDATA ein fiktives terroristisches Bedrohungsszenario schnell und effektiv zu lösen. Bei der Übung kam auch ein ferngesteuerter Entschärfungsroboter zum Einsatz. Zum ersten Mal präsentierten Ausbilder zudem das neue Gewehr für die hessische Polizei und zeigten schließlich, wie mit moderner Lasertechnik die Zukunft der Schießausbildung in Hessen aussieht.

Beuth dankte den Polizistinnen und Polizisten für ihren Einsatz und erklärte: „Wir verfügen mit hessenDATA über eine hocheffektive Software, die unseren Staatschützern den Job erleichtert. Das perfekte Zusammenspiel unserer Spezialkräfte hat heute gezeigt, dass wir über smarte und schlagkräftige Sicherheitsbehörden verfügen, die nichts unversucht lassen, die Bürgerinnen und Bürger dieses Landes bestmöglich zu schützen. Operative Einheiten sind mit ‚hessenDATA mobile‘ deutlich reaktionsschneller, um in Einsatzsituationen Terroristen oder Schwerstkriminelle effektiv zu bekämpfen. Im Fokus unserer Polizei stehen aber nie unbescholtene Bürger: Die Software wird verantwortungsvoll, datenschutzkonform und immer unter Einhaltung höchster Sicherheitsstandards eingesetzt.“

Dank der Software könnten Gefahren schneller erkannt und Ermittlungen zu einschlägigen Straftaten zielgerichtet und erfolgreich geführt werden, so Beuth. „Sekundenschnelle Informationsverarbeitung ist für die Sicherheitsbehörden in unserer vollvernetzten Gesellschaft integraler Bestandteil des Schutzes der Bevölkerung geworden. Wichtigstes Ziel ist für uns immer, Terroristen und Schwerstkriminelle effektiv zu bekämpfen und Anschläge zu verhindern. Dafür verknüpfen die Beamtinnen und Beamten ausschließlich bereits vorhandene Informationen aus polizeilichen Datenbanken und öffentlich zugängliche Informationen, um schnell gebündelte Erkenntnisse – zum Beispiel über islamistische Gefährder – zu generieren und polizeiliche Gegenmaßnahmen einleiten zu können.“

Den Schlusspunkt für das Szenario setzte der Roboter „TEODOR“ (Tactical Explosive Ordnance Disposal and Observe Robot). Per Fernsteuerung neutralisierte ein Polizist des Landeskriminalamts eine künstliche Sprengvorrichtung mit der hochentwickelten Maschine, die mit hochauflösenden Kameras, Röntgensystem, Wassergewehr und vielen weiteren Extras ausgestattete ist.

Sicherheit hat in Hessen oberste Priorität

Die Landesregierung investiert so viel Geld wie noch nie in den Bereich der Inneren Sicherheit. „Während vor 20 Jahren nur 726 Millionen Euro dafür ausgegeben wurden, wird der Wert 2019 bei 1,6 Milliarden und damit mehr als doppelt so hoch liegen. Wir machen als Landesregierung damit deutlich, dass für uns die Sicherheit unserer Bürgerinnen und Bürger sowie die Arbeitsbedingungen unserer Schutzleute oberste Priorität haben“, so Beuth.

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