„Schutz von Kindern und Jugendlichen vor jeglicher Gewalt“

Der Landtag hat über den Antrag „Schutz von Kindern und Jugendlichen vor jeglicher Gewalt“ debattiert. Justizministerin Eva Kühne-Hörmann wies auf die Wichtigkeit der interdisziplinären Zusammenarbeit bei der Prävention hin. Auch erneuerte die Justizministerin die Forderung nach der Wiederanwendung der derzeit ausgesetzten Vorratsdatenspeicherung. „In Hessen ist die Präventionsarbeit seit fast 30 Jahren im Justizressort angesiedelt“, erklärte Kühne-Hörmann. „Diese Mischung war zum damaligen Zeitpunkt sehr ungewöhnlich. Doch die Kombination hat sich absolut bewährt und wir können stolz auf das Erreichte sein. Denn um erfolgreich zu sein, ist eine fachübergreifende Zusammenarbeit und Vernetzung von entscheidender Bedeutung. Dies gelingt uns mit dem Landespräventionsrat hervorragend. So dienten auch die Empfehlungen der Arbeitsgruppe ‘Kinderschutz‘ maßgeblich als Grundlage für den ‘Aktionsplan des Landes Hessen zum Schutz von Kindern und Jugendlichen vor sexueller Gewalt in Institutionen‘.“ Es sei richtig und wichtig, dass dieser Landesaktionsplan nun fortgeschrieben und an die Entwicklungen der letzten Jahre angepasst werde. „Gerade die Gefahren, die im Netz für Kinder und Jugendliche bestehen, müssen hier in den Fokus genommen und entschieden bekämpft werden. Daher wird auch eine ausgewiesene Cybercrime-Expertin der hessischen Zentralstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität (ZIT) die Weiterentwicklung des Landesaktionsplans unterstützen.“

Hessen-Suche