„Rechtsstaatliche Bestrafung, lebenslange Sperre“

Nach der Prügelattacke auf einen Schiedsrichter im hessischen Münster fordert Innenminister Peter Beuth eine lebenslange Sperre für prügelnde Spieler. „Die Bilder von der Prügelattacke gegen einen 22-jährigen Schiedsrichter im hessischen Amateur-Fußball haben mich schockiert“, sagte Beuth. „Der Schiedsrichter hat sich ehrenamtlich dafür eingesetzt, dass ein fairer und regelkonformer Spielablauf in der Amateur-Liga stattfinden kann. Für diesen Einsatz wurde er bewusstlos geprügelt. Ich hoffe, dass er sich von dieser Attacke schnell und vollständig wieder erholt. Wenn wir weiterhin ehrenamtliches Engagement in unseren Vereinen und für unseren Sport haben wollen, muss eine solche Tat von allen Verantwortlichen im Fußball klar geächtet werden. Für mich kann daher nach einer solchen Tat neben einer konsequenten rechtsstaatlichen Bestrafung des Täters nur eine lebenslange Sperre für den organisierten Fußball die Konsequenz sein. Damit jedem Spieler klar wird, dass eine Tätlichkeit gegen einen Schiedsrichter nicht nur die Rote Karte, sondern auch den Rausschmiss aus dem Vereinssport bedeutet.“

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