„Meilenstein im Kampf gegen Messerangriffe“

Die Innenministerkonferenz (IMK) hat auf die Initiative Hessens und Niedersachsens hin beschlossen, dass das Mitführen von Messern künftig an viel frequentierten Örtlichkeiten durch die Errichtung von Waffenverbotszonen verboten werden kann. Angesichts zuletzt merklich zugenommener Messerangriffe im öffentlichen Raum hat sich Hessen seit letztem Jahr für ein bundesweit einheitliches Vorgehen eingesetzt, um das Mitführen von Messern an stark frequentierten Orten wie Fußgängerzonen und im Umfeld von Kinder-, Jugend- und Bildungseinrichtungen sowie des öffentlichen Personenverkehrs einzuschränken. Die IMK hat nun beschlossen, dass der Bundesgesetzgeber es den Ländern ermöglichen wird, auch an diesen Örtlichkeiten künftig leichter Waffenverbotszonen schaffen zu können. „Die gestiegene Zahl von Messerangriffen mit teils getöteten oder schwerstverletzten Opfern führt uns den dringenden Handlungsbedarf vor Augen“, erklärte Innenminister Peter Beuth. Der Beschluss sei „ein Meilenstein im Kampf gegen Messerangriffe“.

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