„Kriminalität im Netz macht nicht vor Grenzen halt“

Anlässlich der Aktionswochen „Lebe Dein Europa“ der Landesregierung hat sich Regierungssprecher und Staatssekretär Michael Bußer im Nationalen Forschungszentrum für angewandte Cybersicherheit CRISP in Darmstadt über die internationale Dimension von Cybersicherheit informiert.

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Regierungssprecher und Staatssekretär Michael Bußer
Regierungssprecher und Staatssekretär Michael Bußer

„Hessen ist im deutschlandweiten und internationalen Vergleich ein Vorreiter auf diesem Gebiet“, sagte Bußer. „Darauf sind wir stolz. Kriminalität im Netz macht weder vor nationalen noch vor internationalen Grenzen halt. Daher ist Cybersicherheit von herausragender Bedeutung für Hessen, Deutschland und Europa. CRISP leistet einen wichtigen Beitrag, um unsere Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen und Behörden vor Schaden zu bewahren und die europäische Zusammenarbeit auf diesem zentralen Forschungsfeld voranzubringen.“

Hessen steht mit CRISP bei der Cybersicherheitsforschung in Deutschland und Europa an der Spitze. Die Förderung des Nationalen Forschungszentrums für angewandte Cybersicherheit in Darmstadt durch Bund und Land wird ab dem Jahr 2019 signifikant ausgebaut. Das Fördervolumen soll von 12,5 Millionen in diesem Jahr auf 37 Millionen Euro 2026 anwachsen. Die Landesregierung habe bereits seit langem die zentrale Bedeutung der Cybersicherheit erkannt und dieses wichtige Zukunftsthema am Standort Darmstadt seit 2008 mit dem Forschungsförderungs-Programm LOEWE massiv unterstützt, betonte Bußer. Durch seine Anwendungsorientierung richtet sich CRISP an tatsächlichen Problemen und Fragestellungen zum Nutzen von Wirtschaft, Staat und Gesellschaft aus – und trägt entscheidend dazu bei, digitale Produkte, Dienstleistungen, Anwendungen und Verfahren sicherer zu machen. Auf diese Weise sichert und stärkt CRISP nicht nur den Wissenschaft- und Forschungsstandort Hessen, sondern auch die Wettbewerbs- und Leistungsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes Hessen.

„Wir dürfen uns jedoch nicht auf den Lorbeeren der Vergangenheit ausruhen, sondern müssen weiter daran arbeiten, dass wir auch in Zukunft eine Vorreiterrolle in diesem so wichtigen Forschungs- und Entwicklungsthema einnehmen“, sagte Bußer. Mit dem Aufbau des Ministeriums für Digitale Strategie und Entwicklung sei ein weiterer Schritt erfolgt, um die Digitalisierung im Sinne der Menschen zu gestalten.

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