„Für Frieden, Freiheit und Demokratie eintreten“

Ministerpräsident Volker Bouffier hat anlässlich des Volkstrauertages am Sonntag der Kriegstoten und Opfer von Gewaltherrschaft gedacht und gemahnt: „Wir müssen für Frieden, Freiheit und Demokratie weiterhin entschlossen eintreten. Dies sind keine selbstverständlichen Errungenschaften. Es gilt, sie Tag für Tag zu verteidigen und dafür einzustehen. Die Weltkriege haben Familien und Menschen über Generationen hinweg unfassbares Leid zugefügt. Viele Menschen haben im Krieg ihr Leben gelassen. Das darf sich nicht wiederholen.“ Der Volkstrauertag sei daher ein wichtiges Datum, um der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft zu gedenken und aus Fehlern zu lernen. „Gewalt und Hass dürfen sich nicht ungehindert ausbreiten. Sie müssen im Keim erstickt werden, damit sich Geschichte nicht wiederholt.“ Anlässlich des Volkstrauertages würdigte Bouffier die politisch-historische Bildungsarbeit des Volksbunds Deutscher Kriegsgräberfürsorge. „Der Volksbund stellt sich seit vielen Jahrzehnten der wichtigen Aufgabe, eine Form des Erinnerns und des würdigen Andenkens zu schaffen.“

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