„Europa wird mehr denn je gebraucht“

Seit 1995 findet bundesweit in der ersten Maihälfte die Europawoche statt. In unterschiedlichen Formaten wird in dieser Zeit von ganz unterschiedlichen Akteuren für die europäische Idee geworben. Auch die Europawoche kann – wie viele andere Veranstaltungen in diesem Jahr – leider nicht wie geplant stattfinden. Die von örtlichen Vereinen und Initiativen organisierte Termine, Treffen und Informationsveranstaltungen wurden deshalb verschoben oder finden in digitalen Formaten statt. „Hessen ist ein Land der Europäerinnen und Europäer“, erklärte Europaministerin Lucia Puttrich. „Das Engagement für die europäische Idee der Einheit in Vielfalt ist großartig und ungebrochen. Europa wird mehr denn je gebraucht. Die Coronakrise hat uns gezeigt, dass es Situationen gibt, bei denen Grenzen keine Rolle spielen. Umso wichtiger ist es, dass wir in der Krise keine neuen Grenzen errichten. In Form von Handelsbegrenzungen, Ausfuhrstopps oder auch durch die Art, wie wir gemeinsame Lösungen diskutieren. Wir dürfen auch nicht bei jeder Diskussion ängstlich auf den Brexit schauen, sondern wir müssen uns unserer Stärke besinnen. Dazu gehört auch das Vertrauen, dass Europa immer ein verlässlicher Partner in der Not war.“

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