„Antisemitismus darf nicht als gemeinnützig gelten“

Der Beauftragte der Hessischen Landesregierung für jüdisches Leben und den Kampf gegen Antisemitismus, Uwe Becker, fordert eine Überprüfung von Vereinen. „Wenn Vereine in unserem Land die Arbeit antisemitischer Organisationen unterstützen, dann dürfen diese nicht auch noch steuerlich gefördert werden“, so Becker. So sei etwa der Verein „Jüdische Stimme für einen gerechten Frieden in Nahost“ offizieller Unterstützer der antisemitischen BDS-Bewegung und trete entschieden für deren Ziele ein. Diese tritt für die Forderung nach Boykotten, Sanktionen und der Verhinderung von Investitionen gegenüber Israel ein und übt seit Jahren in aggressiver Weise Druck auf Künstler, Wissenschaftler und Unternehmen aus, um jegliche Zusammenarbeit mit dem jüdischen Staat zu verhindern. Mit ihrem Vorgehen unterminiere die antisemitische BDS-Bewegung das Existenzrecht Israels.

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