Hausärztliche Versorgung und Öffentlicher Gesundheitsdienst

Sozialminister Kai Klose hat den Entwurf des Gesetzes zur Sicherung der hausärztlichen Versorgung und des Öffentlichen Gesundheitsdiensts in Hessen in den Landtag eingebracht. „Gesundheit darf nicht vom Wohnort abhängen“, sagte Klose. „Deshalb kümmert sich diese Landesregierung intensiv um die flächendeckende und gute medizinische Versorgung auch auf dem Land. Mit der Einführung der Landärzt*innenquote kommt nun ein weiterer wichtiger Baustein hinzu. Wir bilden nicht nur eine, sondern zwei Vorabquoten für Medizinstudienplätze an den hessischen Universitäten. Die größere Vorabquote wird für Bewerber*innen reserviert, die sich vertraglich verpflichten, nach Abschluss ihres Medizinstudiums eine Weiterbildung in Allgemeinmedizin oder in Kinder- und Jugendmedizin zu absolvieren und anschließend zehn Jahre in hausärztlich bisher unterversorgten Gebieten tätig zu sein.“ Weiter nannte Klose den Öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD). Die zurückliegenden Monate der Pandemie hätten gezeigt, wie wichtig der ÖGD als dritte Säule des Gesundheitssystems ist. „Deshalb wollen wir den ÖGD nachhaltig stärken und haben die zweite Vorabquote für Bewerber*innen reserviert, die nach dem Studium eine Weiterbildung im Fachgebiet ‚öffentliches Gesundheitswesen‘ absolvieren und im Anschluss zehn Jahre im Gesundheitsamt tätig sind.“

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